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Autor -Dirk

Markus Drüge übernimmt Führung im ADAC Rallye Masters

  • Björn Satorius wird schnellster ADAC Rallye Masters-Pilot
  • Andreas Dahms begeistert mit Porsche-Drifts
  • Große Zuschauerkulisse am Sulinger Rundkurs und im IVG-Gelände

Strahlender Sonnenschein und warme Temperaturen sorgten für perfekte Bedingungen beim zweiten Lauf des ADAC Rallye Masters, der 31. ADAC Rallye “Rund um die Sulinger Bärenklaue” (4./5. Mai). Björn Satorius / Lina Meter (Bickenbach/Nonnweiler) belegten mit ihrem Subaru Impreza als schnellste ADAC Rallye Masters-Piloten den achten Gesamtrang. Durch einen zweiten Divisionssieg in Folge von Markus Drüge / Lisa Stengl (Hamm/Koblenz) übernahm das Duo im Suzuki Swift Sport die Führung von Deutschlands größter Breitensportserie im Rallyesport. Tausende von Rallyefans verfolgten die Rallye am Rundkurs im Sulinger Gewerbegebiet sowie im IVG-Gelände. Die Highlights von der ADAC Rallye “Rund um die Sulinger Bärenklaue” zeigt n-tv bereits am Sonntag um 7:30 Uhr sowie eine Woche später am Samstagvormittag um 9:30 Uhr im Magazin “PS Die Deutsche Rallye Meisterschaft.” Weitere Informationen und die vollständigen Punktestände zum ADAC Rallye Masters und der DRM gibt es unter www.adac.de/rallye-mastersund www.adac.de/drm sowie im ADAC Rallye Hub (www.adac.de/rallyehub).

Björn Satorius gewinnt mit neun Bestzeiten die Division zwei
Bereits auf der ersten Wertungsprüfung zeichnete sich erneut das Duell zwischen dem Subaru-Piloten Björn Satorius und Ron Schumann im Mitsubishi Lancer ab. Nachdem Schumann jedoch sein Fahrzeug bereits nach der ersten Prüfung abstellen musste, konnte Sartorius die Spitze seiner Division übernehmen. Ein neuer Wettkampf mit Martin Schütte / Kerstin David (Klein-Nordende/Tangstedt) auf Mitsubishi Lancer ergab sich am Samstag. Mit konstant guten Zeiten gelang es dem hessischen Subaru-Pilot jedoch, seine Führung zu festigen und am Ende einen souveränen Divisionssieg herauszufahren. “Mit neun Bestzeiten bin ich echt zufrieden. Ich habe am Ende das Risiko etwas rausgenommen, um den Sieg nicht mehr zu gefährden. Ein perfektes Wochenende für uns”, so Satorius.

Ähnlich perfekt verlief das Wochenende für Andreas Dahms und Inka Lerch (Sprenge/Eickeloh) im Porsche 911 Carrera. “Es hat uns wieder riesigen Spaß gemacht, hier zu fahren. Vor allem das IVG-Gelände war ein besonderes Highlight”, so Dahms nach der Veranstaltung. Am Freitag noch auf Platz zwei der Division 3, zeigten sie am Samstag im heckgetriebenen Porsche eindrucksvoll ihr Können, fuhren sieben von acht möglichen Bestzeiten ein und sicherten sich den Divisionssieg. Sichtlich begeistert zeigten sich zahlreiche Rallyefans, die von den Porsche-Drifts beeindruckt waren.

Ein interessantes deutsch-niederländisches Duell ergab sich in der Division 4 zwischen Herrmann Gassner jr. / Ursula Mayrhofer (Surheim/Österreich) im heckgetriebenen Toyota GT86 CS-R3 und Jan de Winkel / Radboud van Hoek (beide Niederlande) im Renault Clio R3. Aufgrund eines Defektes am Krümmer hatte Herrmann Gassner jr. am Freitag mit Leistungsverlusten zu kämpfen und verlor dadurch einiges an Zeit. Nach einer gelungenen Reparatur im Schlussservice starteten beide am Samstag die Aufholjagd und übernahmen nach der fünften Wertungsprüfung die Führung. Ein technischer Defekt auf der übernächsten Prüfung, den besonders selektiven Strecken auf dem IVG-Gelände, beendete jedoch ihre Rallye. Damit war der Weg für Jan de Winkel frei, die Führung zu übernehmen und sich den Sieg in der Division vier zu sichern.

Von einigen technischen Problemen war auch die Fahrt der Norweger Sindre Furuseth / Veronica Engan im Opel Adam R2 begleitet. Nachdem sie dadurch am Freitagabend viel Zeit verloren hatten, startete das norwegische Team am Samstag eine erfolgreiche Aufholjagd. Selbst ein Reifenschaden auf dem IVG-Gelände, der sie weitere zwei Minuten kostete, stellte ihre souveräne Führung nicht in Frage. Dank überlegener Bestzeiten auf den verbliebenen sechs Prüfungen kämpfte sich Furuseth zurück an die Spitze und gewann die Division mit über 40 Sekunden Vorsprung. “Ich hatte selten so viele Probleme wie hier. Wir haben jedoch hart gekämpft, daher bin ich auf diesen Divisionssieg besonders stolz”, so der Norweger.

Markus Drüge gewinnt Division 6 und übernimmt die Führung im ADAC Rallye Masters
Auch in Sulingen heißt der Sieger der Division 6 Markus Drüge mit Copilotin Lisa Stengl (Suzuki Swift Sport). Vorausgegangen war ein intensiver Zweikampf mit Marko Thomas / Fabian Michalsky (Kastel/Schutterwald) im Citroen C2 Challenge. Nachdem beide Teams abwechselnd Bestzeiten fuhren, begann ab Wertungsprüfung neun der Siegeszug von Drüge. Ab diesem Zeitpunkt sicherte er sich alle Divisions-Bestzeiten. “Eine schwierige Rallye für uns. Zum Glück haben wir auf den letzten vier Prüfungen ordentlich pushen können. Zweiter Sieg in der zweiten Rallye, so kann es weitergehen”, so Drüge im Ziel. Mit insgesamt 50 Punkten übernimmt der junge Pilot aus Hamm die Führung im ADAC Rallye Masters. “Dass ich in einem der leistungsschwächsten Autos die ADAC Rallye Masters-Wertung anführe freut mich besonders und spricht für diese Breitensportserie”, so der Suzuki-Pilot.

Quelle: ADAC Presseportal | Fotocredit ADAC Motorsport

Dinkel gewinnt Rallye-Länderduell gegen Niederlande

  • Dominik Dinkel sichert sich in Sulingen die DRM-Führung
  • Riedemann feiert erfolgreiches Comeback auf zweitem Platz
  • Begeisterte Zuschauer am Sulinger Rundkurs und im IVG-Gelände

Dominik Dinkel und Christina Kohl (Rossach/Tieffenbach) haben im Skoda Fabia R5 die 31. ADAC Rallye “Rund um die Sulinger Bärenklaue”, den zweiten Lauf der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM), für sich entschieden und damit die Tabellenführung in der DRM übernommen. Lokalmatador Christian Riedemann und Copilot Michael Wenzel (Sulingen/Mehlingen) belegten bei ihrem Comeback mit 8,3 Sekunden Rückstand den zweiten Gesamtrang in einem baugleichen Skoda. Das Podium vervollständigten Marijan Griebel / Alexander Rath (Hahnweiler/Trier) im Peugeot 208 T16 R5, die sich auf der letzten Wertungsprüfung noch gegen das Skoda-Duo Herman Kobus / Erik de Wild (beide Niederlande) durchsetzten. Die niederländischen Gaststarter Jan De Winkel / Radboud Van Hoek sichern sich im Renault Clio die 2WD-Wertung, die innerhalb der DRM für Fahrzeuge mit nur einer angetriebenen Achse ausgetragen wird. Bei strahlendem Sonnenschein erreichten 50 der 72 am Freitag gestarteten Teilnehmer das Ziel. Die besten Szenen von der ADAC Rallye “Rund um die Sulinger Bärenklaue” zeigt n-tv am Sonntag um 07:30 Uhr im Magazin “PS Die Deutsche Rallye Meisterschaft” sowie am darauffolgenden Samstag um 9:30 Uhr (wdh). Weitere Hintergrundinformationen und die vollständigen Punktestände zum ADAC Rallye Masters und der DRM gibt es unter www.adac.de/rallye-masters und www.adac.de/drm sowie im ADAC Rallye Hub (www.adac.de/rallyehub).

Riedemann feiert erfolgreiches Comeback, Dinkel gewinnt 

Mit insgesamt sieben R5-Allradboliden war das Teilnehmerfeld der DRM sehr stark besetzt. Drei Führungswechsel auf den ersten drei Prüfungen am Freitagabend versprachen einen spannenden Kampf und zeigten die Leistungsdichte der Top-Teams. Mit einer Bestzeit auf der Auftaktprüfung gelang Riedemann zunächst ein perfekter Start, womit er 390 Tage nach seinem Unfall bei seiner Heimveranstaltung ein eindrucksvolles Comeback feierte. Die Freude über die Führung weilte jedoch nur kurze Zeit, da der Sulinger nach einem Fahrfehler bei einer Wasserdurchfahrt auf dem heimischen Rundkurs 30 Sekunden einbüßte. “Meine letzte Portugal-Rallye mit einer ähnlichen Wasserdurchfahrt liegt schon einige Jahre zurück”, scherzte Riedemann am Ende der Tagesetappe. Dinkel erlaubte sich auf den ersten drei Prüfungen keine Fehler und beendete somit den ersten Tag als Gesamtführender.

Am Samstag begann die Aufholjagd von Riedemann. Mit insgesamt neun Bestzeiten kämpfte sich der Sulinger zurück an die Spitze und lag am Nachmittag nur noch weniger als zehn Sekunden hinter Dinkel. Dank konstant schneller Zeiten gelang es Dinkel seinen knappen Vorsprung bis ins Ziel zu verteidigen und das Duell für sich zu entscheiden. “Am Ende wurde es sehr knapp für uns. Christian hat uns wie erwartet auf dem IVG-Gelände jeweils zehn Sekunden abgenommen und uns auch auf den anderen Prüfungen unter Druck gesetzt. Am Ende war es nervenaufreibend, weil ich an den Sieg aber auch an die Meisterschaftspunkte dachte. Schlussendlich ist zum Glück alles perfekt gelaufen. Ich freue mich sehr über diesen Sieg”, so Dinkel im Ziel. Zufrieden zeigte sich auch Riedemann nach seiner Rückkehr: “Ein tolles Gefühl nach so langer Zeit so ein großartiges Comeback zu feiern. Neun Bestzeiten sprechen für sich und machen Lust auf mehr. Ohne den Fehler hätte es vielleicht sogar für den Sieg gereicht. Ob ich beim kommenden Lauf in Sachsen fahren werde, entscheidet sich in den nächsten Tagen”.

Marijan Griebel schlägt Niederländer auf der letzten Prüfung um 0,1 Sekunden 

Einen spannenden Zweikampf um Platz drei lieferten sich Marijan Griebel / Alexander Rath im Peugeot 208 T16 R5 und Herman Kobus / Erik de Wild (beide Niederlande) im Skoda Fabia R5. Die zwei Kontrahenten trennten bis zum Schluss nur wenige Sekunden. Nach einem harten Kampf fiel die Entscheidung erst auf der letzten Wertungsprüfung. Mit nur einer Zehntelsekunde Vorsprung erreichte Griebel das Ziel in Sulingen. “Die letzte Prüfung war wie ein Ritt auf der Rasierklinge. Viel mehr ging da nicht. Ein toller Erfolg für mich, aber auch natürlich für das Team. Ich bin super zufrieden und konzentriere mich ab morgen auf unseren nächsten Lauf in Sachsen”, so der Peugeot-Pilot. Bei ihrer Asphalt-Premiere auf einem R5-Allradfahrzeug belegten Carsten Mohe / Alexander Hirsch im Skoda Fabia R5 einen starken fünften Platz. Auch die Niederländer Kevin van Deijne und Kris Botson überzeugten bei ihrem Gaststart im Ford Fiesta R5 und beendeten die Veranstaltung als sechste.

Niederländer de Winkel gewinnt 2WD-Wertung 

In der 2WD-Wertung der DRM ergab sich früh ein weiteres deutsch-niederländisches Duell zwischen Herrmann Gassner jr. im heckgetriebenen Toyota GT86 CS-R3 und Jan de Winkel im Renault Clio R3. Wegen eines Defektes am Krümmer kämpften Gassner Jr. und Ursula Mayrhofer (Surheim/Österreich) mit Leistungsverlusten und verloren Zeit. Nach gelungener Reparatur im Schlussservice am Freitagabend begannen beide am Samstagvormittag ihre Aufholjagd. Nach fünf Wertungsprüfungen hatten beide die Führung zurückerobert, wurden jedoch auf der folgenden Prüfung durch einen technischen Defekt zur Aufgabe gezwungen. Jan de Winkel übernahm daraufhin die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab.

Nico Knacker sammelte wichtige Erfahrung vor toller Zuschauerkulisse 

Vor heimischer Kulisse und tausenden Rallyefans an den Wertungsprüfungen sammelte der Youngster Nico Knacker wertvolle Erfahrung für den kommenden Lauf des ADAC Opel Rallye Cups in Sachsen. “Meine Heimrallye hier in Sulingen war perfekt um mich für den nächsten Cup-Lauf vorzubereiten. Wir wollten wichtige Erfahrungen auf schnellen Asphaltstrecken sammeln und ein noch besseres Gefühl in unserem Opel Adam bekommen. Nach unserem neunten Platz beim Saisonauftakt war die Veranstaltung wichtig, um wieder in den passenden Fahrfluss zu finden. Besonders toll war die Kulisse auf dem Sulinger Rundkurs und im IVG-Gelände, wo viele Zuschauer uns anfeuerten”, so Knacker im Ziel. Mit elf von dreizehn möglichen Divisionsbestzeiten zeigte der Youngster sein Können und setzte sich eindrucksvoll gegen seine Kontrahenten durch.

Quelle: ADAC Presseportal | Fotocredit ADAC Motorsport

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